Schraapzucht (Habgier)

Schraapzucht | Fotograf: ©Anke Teunissen Schraapzucht | Fotograf: ©Anke Teunissen

Im Zentrum der Aufführung steht eine große, eigenwillige Maschinenkonstruktion. Ein Eisenrad ragt in den Himmel, darunter ein zunächst leerer Raum. Dann beginnt das große Rad sich zu drehen und die Szenerie erwacht zum Leben … ein phantastisches, überdimensionales Marionettentheater setzt sich in Bewegung.
Mit beeindruckenden Bildern und getragen von einfühlsamer Musik ‚erzählt‘ die holländische Theatergruppe TUIG eine Geschichte, die in ihrer Einfachheit berührt und unter die Haut geht. Die menschliche Habgier steht im Mittelpunkt des Geschehens: Menschen versuchen ständig ihren eigenen Wohlstand zu vergrößern, ohne dabei auf die Folgen zu achten. Die Niederländer zeigen, wie die unablässige Konsumgesellschaft auf Kosten von natürlichen und menschlichen Ressourcen die Erde beeinflusst. Ganz ohne Worte setzt TUIG wunderschöne poetische Bilder in Szene, die lange im Gedächtnis haften bleiben. Ein ganz besonderes Theatererlebnis!

Konzept: Marc van Vliet
Regie: Anke Boerstra, Jos Thie
Komposition: Jeroen van Vliet
Spiel: Anneke Hofman, Thijs Wieman, Johannes Bellinkx, Merel Voorsluis, Valetin Hacke, Job Rebergen
Technik: Freek Ros, Lucas Steenhuis, Eefke Dings

Pressemitteilung vom 14.04.2011

no strings attached – Figurentheater & mehr

13.05.2011 – 29.05.2011 in Mainz

no strings attached – das Kultursommer-Festival für Figurentheater und andere außergewöhnliche Theaterformen ist zurück! Im neuen Festivalzeitraum und an neuen Spielorten drinnen und draußen in Mainz und Umgebung zeigt no strings attached vom 13. bis zum 29. Mai Theater mit Figuren, Puppen, Masken und Objekten, Bildertheater, Nouveau Cirque, Tanz und Artistik – international, überraschend und unerwartet, im Theater, unter freiem Himmel und im öffentlichen Raum.

Am Eröffnungswochenende nähern sich drei Inszenierungen dem Kultursommer-Thema „Natürlich Kultur“ auf unterschiedlichste Weise. Am Rheinufer setzt das niederländische Ensemble Theater Tuig ein überdimensionales Marionettentheater in Bewegung und erzählt mit beeindruckenden Bildern und Musik eine Geschichte, die ganz ohne Worte auskommt.

Auf einer schwimmenden Bühne in einem Weiher im Laubenheimer Ried zeigt Studio Eclipse aus Belgien modernen Tanz im ungewohnten Element und lässt atemberaubend schöne Bilder entstehen. Die drei Tänzerinnen und Tänzer spielen und interagieren auf einer schwimmenden Bühne, im Wasser und sogar in der Tiefe unter der Oberfläche – scheinbar ohne je Luft zu holen.

1.360 Kilo Reis sind rund 81 Millionen Reiskörner und ungefähr so viele Einwohner hat Deutschland. Das Künstlerkollektiv Stan’s Cafe aus Birmingham entwickelte einen Katalog von mehreren tausend eigensinnigen Fragen und Antworten über die Welt. Die Antworten werden in Reiskörnern ausgewogen und in den Mainzer Kammerspielen als Hügellandschaft aus Reis zur sinnlich erfahrbaren Statistik voller Überraschungen und schockierender Entdeckungen.

„Court-Miracles“ – kleine szenische Wunder – bringt die Compagnie Le Boustrophédon auf die Bühne der Kammerspiele. Die jungen Absolventen der Zirkusschule in Toulouse verblüffen mit perfekt inszenierter Artistik – Figuren, die halb Mensch, halb Puppe sind, Vexierspiele mit Masken – was ist real, was Illusion?

Neuer Partner des Festivals ist das KUZ, bei dem no strings attached mit fünf Veranstaltungen zu Gast ist. „Die Legende von Paul und Paula“ ist einer der erfolgreichsten DEFA-Filme und immer noch Kult. Die Bühnenversion von Theaterkosmos 53 erzählt die Geschichte mit Figuren auf, in, an und neben einem Kühlschrank, dazu gibt es den Puhdys-Soundtrack live mit E-Gitarre.

Zum vierten Mal bei no strings attached ist Ilka Schönbein mit ihrem Theater Meschugge – ihre unvergleichliche Art, mit Masken, Objekten und vor allem dem eigenen Körper zu spielen, fasziniert immer wieder auf neue Weise. In den Hauptrollen der neuen Inszenierung: ein Esel, der die Laute spielt und der Tod.

Als Spielort für originelles Kindertheater ist das KUZ mit seiner Reihe „Kids im KUZ“ ohnehin schon bekannt – no strings attached legt nach: Florian Feisel lässt traditionelles Kasperspiel auf Reality-TV treffen, das Theater Urknall aus Berlin erzählt den Froschkönig neu und das Ensemble Materialtheater aus Stuttgart setzt den Schlusspunkt des Festivals mit „Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche“ für den Theaternachwuchs.

Pressefotos: http://www.no-strings-attached.de/category/presse/pressefotos/

Terminübersicht

Stan’s Cafe: Of all the people in the world, Mainzer Kammerspiele
Fr, 13. Mai, 20:00 – 23:00 Uhr; Sa, 14.Mai 19:00 – 23:00 Uhr; So, 15. Mai 15:00 – 20:00 Uhr; Mo, 16. Mai 10:00 – 13:00 Uhr

Theater Tuig: Schraapzucht – Habgier, Malakoff-Terrasse/Rheinpromenade
Fr, 13. Mai 21:30 Uhr; Sa, 14. Mai 21:30 Uhr

Studio Eclipse: Two sink, three float, Weiher im Laubenheimer Ried
Sa, 14. Mai, 18:00 Uhr; So, 15.Mai, 15:00 & 17:00 Uhr

Cie. Le Boustrophédon: Court-Miracles, Mainzer Kammerspiele
Fr, 20. Mai 20:00 Uhr; Sa, 21. Mai 18:00 Uhr (Familienvorstellung)

Theater Urknall: Der Froschkönig, KUZ
Sa, 21. Mai; 15:00 Uhr

Florian Feisel: Der Herzkasper, KUZ
So, 22. Mai 11:00 Uhr & 15:00 Uhr

Theaterkosmos 53: Paul und Paula – Eine Legende, KUZ
Mi, 25. Mai 20:00 Uhr

Theater Meschugge: Die Alte und das Biest, KUZ
Fr, 27.Mai 19:00 Uhr

Ensemble Materialtheater: Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche, KUZ
So, 29. Mai 15:00 Uhr

Karten: Mainzer Kammerspiele, Fort Malakoff Park, 55116 Mainz
Tel.: 06131/225002; Fax: 06131/225004
mail@mainzer-kammerspiele.de
www.mainzer-kammerspiele.de

sowie bei allen ztix angeschlossenen Vorverkaufsstellen
oder unter www.no-strings-attached.de

Kartenpreise: 15,00 € (ermäßigt: 11,00 €) oder Sonderpreise:
10,00 €
7,00 € (Kindertheater)
19,00 € (Weekender-Ticket für jeweils eine Vorstellung von Theater Tuig, Stan’s Cafe und Studio Eclipse)

20% Ermäßigung auf alle Tickets mit der Netzwerkkarte – exklusiv und kostenlos für Abonnenten der Netzwerk-News und der Infopost!

Pressemitteilung April 2011 als pdf

 

Of all the people in the world (Germany)

Stan's Cafe -  Of all the people in the world | Fotograf: Ed DimsdaleStan's Cafe -  Of all the people in the world | Fotograf: Ed Dimsdale

Bei Stan’s Cafe sind wir alle gleich – jeder Mensch ein Reiskorn. 60 Reiskörner wiegen ein Gramm, 1,36 Tonnen, 1.360 Kilo Reis, 81 Millionen Reiskörner – das ist Deutschland. Das Künstlerkollektiv aus Birmingham entwickelte einen Katalog von mehreren tausend eigensinnigen Fragen und Antworten über die Welt. Die Antwort wird in Reiskörnern ausgewogen und in der täglich wachsenden und sich wandelnden Installation platziert. So entsteht eine neue Sicht auf die Welt in einer täglich wachsenden Hügellandschaft, die nüchterne Statistik wird sinnlich erfahrbar, wird zu einer Landkarte aus Reis voller Überraschungen und schockierender Entdeckungen.

„Es gibt die Berge der Lebenden und die Hügel der Toten. Es gibt den riesigen Berg der Menschen, die heute bei McDonald’s essen werden, und das Vorgebirge der Menschen, die bei Greenpeace Mitglied sind. (…) Sanfte Verrückte wiegen immer wieder neue Menschenberge aus (…) Und nun verwandeln sie Statistik in Masse, Quote in Anschauung.“ (Die Zeit, 23.6.2005)

Regie: James Yarker und Craig Stephens
Performer: Craig Stephens, Christine Dugrenier, Jack Trow, Jake Oldershaw
Sound und Musik: JonWard

Mit Unterstützung des Arts Council England und des BirminghamCity Council

Two sink, three float

Studio Eclipse - Two sink, three float | Fotograf: Kurt DemeyStudio Eclipse - Two sink, three float | Fotograf: Joris Hol

Am Anfang liegt nur eine Plattform im See, nichts rührt sich. Dann tauchen wie aus dem Nichts drei Menschen aus dem Wasser auf. Es beginnt ein Reigen: Wie Nixen oder Meermenschen spielen, tanzen und interagieren die drei Tänzerinnen und Tänzer – auf der Wasserbühne, im Wasser und in der Tiefe unter der Oberfläche – scheinbar ohne je Luft zu holen.
In einem Weiher im Laubenheimer Ried zeigt Studio Eclipse aus Belgien modernen Tanz im ungewohnten Element und lässt atemberaubend schöne Bilder entstehen. Das Trio zeigt das Wasser als unbekannte Tiefe, als geheimnisvolle Unterwasserwelt, in der wie im menschlichen Unterbewusstsein Dinge an die Oberfläche treiben oder versinken.

Choreographie: Satya Roosens
Tanz: Armand van den Hamer/Simon Thomas-Train, Mirte Courtens, Satya Roosens
Bühnenbild: Kurt Demey
Plattform: Colin Kassies
Komposition: Giovanni di Domenico
Dramaturgie: Klaus Jürgen
Kostüme: Rosalie Spruijt
Bühne: Mael Palu (FAIAR)

Mit freundlicher Unterstützung des Angelsportvereins Hechtsheim/Laubenheim1936 e.V.

Kartenübersicht: Wege und öffentliche Verkehrsmittel zum Laubenheimer Weiher

Wegbeschreibung zum Laubenheimer Weiher


Court-Miracles

Cie. Le Boustrophédon - Court Miracle | Fotograf: Raphaël KANNCie. Le Boustrophédon - Court Miracle | Fotograf: Raphaël KANN

Das Szenenbild von„Court-Miracles“ zeigt eine Baracke, ein verlassenes Gelände, ein altes Klavier und eine provisorische Unterkunft für die vom Krieg Übriggebliebenen und Versehrten. Die Menschlichkeit ist während des Krieges auf der Strecke geblieben, nur die Ratten sind wohlauf. Hier ist sich jeder selbst der nächste. Doch plötzlich geschehen wunderliche Dinge. Die Feinde versöhnen sich beim Anzünden einer Zigarette, eine Krankenschwester tanzt mit einem Verwundeten auf einem Seil. Unmögliches wird möglich und man hält den Atem an: Verblüffende Artistik, Figuren, die halb Mensch, halb Puppe sind, Vexierspiele mit Masken – was ist real, was Illusion? Das ist Nouveau Cirque – neuer Zirkus – im besten Sinne. Mit größter Leichtigkeit schafft Le Boustrophédon in rascher Folge kleine szenische Wunder, die das Publikum zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringen.

Eine Produktion des Kollektivs Le Boustrophédon
Regie: Christian Coumin
Spiel: Lucie Boulay oder Ruth Steinthal , Loïc Apard oder Dominique Habouzit, Johanna Ehlert, Matthieu Siefridt
Musik und Klavier: Daniel Masson
Technik: Thomas Maréchal
Tontechnik: Julien Bordais
Lichtregie: Arno Veyrat

Mit freundlicher Unterstützung des Institut Francais, Mainz



Der Froschkönig

Theater Urknall - der Froschkönig | Fotograf: Lutz EdelhoffTheater Urknall - der Froschkönig | Fotograf: Lutz Edelhoff

oder Der eiserne Heinrich, nach den Gebrüdern Grimm
Eine alte Truhe ist das Einzige was ihm geblieben ist. Darin bewahrt er seine Geschichte, die er wieder und wieder erzählt: Das Märchen vom eitlen Prinzen, der in einen Frosch verwandelt wurde und den nur die Liebe einer schönen Prinzessin erlösen kann. Aber welche macht das schon? Vereinsamt und hilfebedürftig sehnt sich der greise Frosch nach dem Tode. Doch vielleicht gibt es Hoffnung! Denn seit heute ist Marina da. Und der treue Diener Heinrich bleibt eisern…

Regie: Melanie Sowa
Spiel: Dorothee Carls, Michael Hatzius
Ausstattung: Puppenbau Berlin und Atelier Theater Waidspeicher
Eine Koproduktion mit dem Theater Waidspeicher Erfurt

Der Herz-Kasper

Florian Feisel - Der Herzkasper | Fotograf: Antje TöpferFlorian Feisel - Der Herzkasper | Fotograf: Antje Töpfer

Für alle Menschen, die noch nie von einem Krokodil gefressen wurden Nichts und niemand kann ihn erschrecken, denn das Herz des Herz-Kaspers schlägt immer gleich – sagt er. Er ist klein und furchtlos und will unbedingt Abenteuer erleben. Sein bester Freund Sepp ist groß und ängstlich, und würde am liebsten zuhause vor dem Fernseher auf dem Sofa sitzen bleiben. Doch Gretel, die Nachrichtensprecherin, stichelt den Herz-Kasper an und schickt die beiden los, das Fürchten zu lernen. Nicht nur Sepp gruselt sich, denn am Schluss gibt es eine fürchterliche Katastrophe, die fast alles verschluckt…
„Der Herz-Kasper“ lotet mit Witz und Einfallsreichtum die Bandbreite des zeitgenössischen Figurenspiels aus. Hier mischt sich das traditionelle Ensemble des Kasperspieles mit medialen Bildern der Fernsehwelt – Kasper goes Reality-TV!

Regie: Christoph Bochdansky
Spiel, Text & Bühne: Florian Feisel
Komposition Musik: Christoph Hamann
Figuren: Anette Geelen, Antje Töpfer, CamillaWexels
Technik: Antje Töpfer
in Koproduktion mit: Thalia Theater Halle

Paul und Paula – Eine Legende

Theaterkosmos 53 - Paul und PaulaTheaterkosmos 53 - Paul und Paula

Rike Schubert ist die alleinerziehende Verkäuferin Paula, die bedingungslos um ihr Glück kämpft. Eine Frau aus dem Volke, die reden darf, wie sie redet, die wissen darf, was sie weiß, die alt genug ist, um keine Zweifel zu haben an der großen Liebe. Mit einem bunten Ensemble von Puppen lässt sie alle weiteren Figuren der Geschichte lebendig werden. Den dazugehörigen Soundtrack mit den Hits der Puhdys liefert sie mit ihrer E-Gitarre live auf der Bühne. „Paul und Paula“ war und ist Kult. 1973 hatten in kurzer Zeit 3 Millionen Menschen den Film gesehen. Er spiegelte das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Film wie Theaterstück sind eine unterhaltsame Reflexion über Liebe, Anpassung und den Widerspruch von Ideal und Wirklichkeit – eigenwillig und berührend.

Regie: Tilla Kratochwil
Ausstattung: Janna Skroblin
Musikalische Bearbeitung: Markus Hübner
Produktion: Uwe Lehr
Spiel: Rike Schubert

Die Alte und das Biest

Ilka Schönbein - Die Alte und das Biest | Fotograf: Mario del CurtoIlka Schönbein - Die Alte und das Biest | Fotograf: Mario del Curto

„Wer ist da? fragte ich.
Der Tod! antwortete der Tod.
Ach nein, Tod! Nicht jetzt!
Nichtmitten in einer Probe. Hau ab!“
(Ilka Schönbein)

Wer auf der Straße spielt, findet seine Mitspieler an den seltsamsten Orten. Ilka Schönbein zum Beispiel hat einen kleinen Esel aus dem Wasser gezogen, der aus einem Märchen geflüchtet ist. Nun versucht sie ihm das Lautespielen beizubringen. Und wäre da nicht der Tod, der plötzlich unaufgefordert eine fast unangenehme Vertrautheit mit der Künstlerin entwickelt: Der Esel wäre auf der Bühne längst Solist. So aber verquickt Schönbein Puppenspiel, Schauspiel und Tanz zu einer magisch-bizarren Meditation über das Leben und das Sterben. Poetisch, atemberaubend kunstvoll in Szene gesetzt.

Von und mit: Ilka Schönbein
Musik und Gesang: Alexandra Lupidi
Technik: Simone Decloedt
Lichtdesign: Anja Schimanski und Sébastien Choriol
Lichttechnik: Anja Schimanski
Regieassistenz: Britta Arste, Romuald Collinet, Nathalie Pagnac

Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche

Ensemble Materialtheater - Ernesto Hase | Fotograf: Heinrich HesseEnsemble Materialtheater - Ernesto Hase | Fotograf: Heinrich Hesse

Dies ist die Geschichte einer Hasenfamilie, Papa Albert, Mama Liliane und der kleine Hasenjunge Ernesto, die plötzlich die Armut bekommen wie eine Krankheit. Überall tauchen Löcher auf, in der Kleidung, im Dach, in den Papieren. «Ohne Papiere kein Haus! Raus! » sagen die Aufpasserhasen. Die Hasenfamilie steht auf der Straße mit nichts in der Tasche. Zum Glück hat Ernesto heimlich ein Loch in seine Tasche gesteckt – ein magisches Loch. Damit findet Ernesto den Ausweg, mit dem niemand gerechnet hat.

Gehört das schwierige Sujet „Armut“ ins Kindertheater? Ja, wenn man die Geschichte mit soviel schlitzohrigem Humor und Leichtigkeit erzählt wie das Ensemble Materialtheater.

Regie und Adaption: Alberto García Sánchez
Spiel: Sigrun Nora Kilger und Annette Scheibler
Puppen: Ute Kilger
Musik: Daniel Kartmann
Licht: Luigi Consalvo

Die Echse

Michael Hatzius - die Echse | Fotograf: Saskia Schon

Die Echse ist ein Urgestein der internationalen Kulturlandschaft und war von Anfang an dabei.
Weit mehr als 2000 Jahre alt, gründete sie einst gemeinsam mit Aristoteles, den sie noch heute liebevoll „Ari“ nennt, das erste Theater der Welt. Puppentheater lehnt die Echse zwar grundsätzlich ab, führt jedoch mit ihrem selbstgebauten Echsenmodell die Zuschauer immer wieder großzügig in die grundlegenden Geheimnisse der Puppenspielkunst ein.

„Die Echse und Freunde – das volle Programm“ ist vom 14.04-16.04.2011 im unterhaus zu sehen.

Vegetable Nannies

Plunge Boom - Vegetable Nannies

Einen alten Kinderwagen vor sich her schiebend machen die„Gemüse-Kindermädchen“ einen Spaziergang durch Mainz. Die Zuschauer dürfen eine Zucchini füttern, einer Aubergine die Windeln wechseln und Magnus, die sportliche Wassermelone oder Jessica, die preisgekrönte Süßkartoffel-Schönheitskönigin, bewundern. Objekttheater mal ganz anders!