PLEXUS POLAIRE (NORWEGEN/FRANKREICH)

Chambre noire – Dunkelkammer – VERANSTALTUNG VERSCHOBEN

Mainzer Kammerspiele Dauer: ca. 65 min | Kartenpreise: 24,00€ / erm. 20,00€
Mainzer Kammerspiele
Donnerstag, 30.04.2020 20:00 Uhr Tickets

PLEXUS POLAIRE

Chambre noire – Dunkelkammer – VERANSTALTUNG VERSCHOBEN

Plexus Polaire - Chambre noire

„Andy Warhol fights for life“ – diese Schlagzeile der New York Post sorgte im Juni 1968 für Aufsehen und ließ die Preise für Arbeiten des Pop-Art-Künstlers in die Höhe schießen. Die Attentäterin war die amerikanische Feministin Valerie Solanas, Autorin des radikalfeministischen „S.C.U.M. Manifesto“, Schauspielerin und Teil der Factory-Clique. „Chambre noire – Dunkelkammer“ erzählt das Leben von Solanas. Angelehnt an die fiktive Biografie der schwedischen Autorin Sara Stridsberg inszeniert die Norwegerin Yngvild Aspeli die Lebensrückschau als wild-halluzinatorischen Bilderreigen mit lebensgroßen Figuren, Live-Percussion und Videoprojektionen. Ein bewegendes wie eindringliches Portrait einer zwischen Genie und Wahnsinn zerrissenen Persönlichkeit vor dem Hintergrund des Lebensgefühls und Geschlechterkampfs der 60er Jahre.

 

Die 1983 geborene Norwegerin Yngvild Aspeli ist Regisseurin, Figurenspielerin, Puppenbauerin und künstlerische Leiterin des norwegisch-französischen Ensembles Plexus Polaire. Sie wird als Ausnahmetalent im Figurentheater gehandelt. Mit Plexus Polaire hat sie vier Inszenierungen auf die Bühne gebracht und war damit auf großen Theaterfestivals weltweit zu Gast – und 2017 mit „Cendres – Asche“ vor einem begeisterten Publikum auch bei NO STRINGS ATTACHED. Zu „Chambre noire“ inspirierte sie der Roman „Traumfabrik“ der schwedischen Autorin Sara Stridsberg, der den Literaturpreis des Nordischen Rates, die wichtigste literarische Auszeichnung Skandinaviens, erhielt. Aspeli zeigt Solanas nicht nur als die verwirrte Frau, die auf Warhol schoss, sondern zeichnet ein komplexes Porträt einer schillernden Persönlichkeit.

 

Regie und Spiel: Yngvild Aspeli
Percussion: Ane Marthe Sørlien Holen
Komposition:Guro Skumsnes Moe
Puppenbau: Yngvild Aspeli, Pascale
Blaison & Polina Borisova
Szenographie: Elisabeth Holager Lund
Kostüm: Sylvia Denais
Lichtdesign: Xavier Lescat
Video: David Léjard-Ruffet
Dramaturgie: Pauline Thimonnier

Foto: Benoit Schupp

 

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA.

Im Rahmen vom OBJETS & MARIONNETTES Fokus 2020.

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