AMBREGRIS – AMBRA

Stories from the belly of the whale

Ambregris is the story of Pinocchio, who searches for his creator in the belly of the whale. It is the story of Jonah from the Bible who spends three days and nights inside the giant sea. And it is the story of Captain Ahab, who chases the white whale across the oceans only to be defeated in the end.
Ambregris is set in a perfume laboratory modeled on the inside of a whale. Here the perfumer – the „nose“ – goes in search of the perfect fragrance. To do this, he needs the precious ambergris, the waxy substance from the whale’s digestive tract, which is used in the manufacture of exclusive perfumes.
Ambregris is a wild ride through literature, an olfactory opera with always new surprises in an elaborate and changeable stage design!

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Direction, puppet making and play: Patrick Sims
Masks and puppet making: Josephine Biereye
Costumes: Camille Lamy Doll building and puppet
making: Richard Penny, Nicolas Hubert
Sound design and puppet play: Karine Dumont
Lighting design: Sophie Barraud, Jean Grison

 

For adults and young people aged 14 and over,
admission: shortly before the start of the performance

DRACULA: MÄCHTE DER FINSTERNIS

Visuelles Theater mit lebensgroßen Puppen

Um 1900, kurz nachdem Bram Stokers Roman veröffentlicht wurde, erschien die Geschichte um den berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte als Serie in einer isländischen Tageszeitung unter dem Titel „Mächte der Finsternis“ – in einer Fassung mit nordischen Elementen und neuen Charakteren. Der Mythos vom Blutsauger existiert in fast allen Kulturen der Welt. Ist es die Angst vor dem Tod oder der Traum von der Unsterblichkeit? Die Faszination des untoten Anti-Helds, dem Schreckgespenst der Aufklärung? Und wo ist der Mythos besser verhandelbar als im Puppentheater?
Zum Ende des „Nordlichter“-Kultursommers und als Ausblick auf das Motto 2022, „Kompass Europa: Ostwind“ kommt die neue Inszenierung der norwegischen Ausnahmespielerin und –regisseurin Yngvild Aspeli nach Mainz. Gemeinsam mit dem Puppentheater Halle nähert sie sich dem transsylvanischen Grafen in einer opulenten Produktion basierend auf Bram Stokers Roman und der isländischen Bearbeitung.

Regie: Yngvild Aspeli
Spiel: Claudia Luise Bose, Nils Dreschke, Sebastian Fortak, Luise Hennig, Louise Nowitzki
Musik: Ane Marthe Sørlien Holen
Dramaturgie: Ralf Meyer
Bühne und Kostüme: Elisabeth Holager Lund
Puppen: Elise Nicod, Pascal Blaison, Mauon Dublanc
Video: David Lejard-Ruffet

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Einlass: kurz vor Vorstellungsbeginn

PUPPENTHEATER HALLE
www.buehnen-halle.com

 

TRUE COPY

Dokumentartheater über Originale, Fälschungen, Wirklichkeit und Fiktion

1994 erschütterte die Festnahme Geert Jan Jansens die Kunstwelt: die Polizei stieß auf über 1600 Werke, signiert von Picasso, Appel, Matisse, Chagall …. Über Jahre hatte Jansen hunderte Werke gefälscht. Obwohl zahlreiche Fälschungen im Umlauf waren, wandten sich Sammler:innen und Institutionen erst auf Druck der Polizei an das Gericht – einige bestanden weiter auf die Authentizität der Arbeiten, die zum Teil sogar von den Künstler:innen selbst bestätigt worden war. Als Kollektiv BERLIN schaffen Bart Baele und Yves Degryse komplexe multimediale Doku-Video-Performances. In ›True Copy‹ lassen sie den berühmten Kunstfälscher selbst zu Wort kommen. Wer trägt die Schuld: der Fälscher oder der Kunstbetrieb, dessen Gier die Fälschungen letztlich zu Originalen machte?

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Konzept, Regie: Berlin (Bart Baele, Yves Degryse)
Mit: Geert Jan Jansen
Video: Berlin, Geert De Vleesschauwer, Jessica Ridderhof, Dirk Bosmans
Schnitt: Berlin, Geert De Vleesschauwer, Fien Leysen
Bühnenbild: Manu Siebens, Ina Peeters, Berlin
Licht: Barbara De Wit
Technische Koordination: Manu Siebens, Geert De Vleesschauwer
Musik: Peter Van Laerhoven; Piano: Govaart Haché; Cello: Katelijn Van Kerckhoven

In Koproduktion mit Brighton Festival, le Centquatre (Paris), C-Takt (Limburg), deSingel (Antwerpen), Theaterfestival Boulevard (Den Bosch), Het Zuidelijk Toneel (Tilburg), PACT Zollverein (Essen) | Gefördert von der Flämischen Gemeinschaft, Tax Shelter der Belgischen Regierung – Podiumfonds

 

Einlass: kurz vor Vorstellungsbeginn
In Niederländisch mit deutschen Übertiteln
Tickers ausschließlich beim Staatstheater Mainz erhältlich

INVISIBLE LANDS

Object and body theater without words

The path leads through a mountain of knees, an auricle offers refuge for a short rest before the belly, which bulges in threatening waves, has to be crossed in a boat.

In “Invisible Lands” the performers Sandrina Lindgren and Ishmael Falke use their bodies to depict imaginary landscapes on which the tiny figures move. They tell the arduous journey of refugees who had to leave their homeland and are on their way to an uncertain future. The journey will be filmed live with mini cameras during the performance so that the audience can gain different perspectives on what is happening.

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Idea and game: Ishmael Falke and Sandrina Lindgren
Music: Niklas Nybom
Lighting: Jarkko Forsman
Dedicated to the memory of Dima Tulpanov
Photos: Pernilla Lindgren
Production: Livsmedlet with the support of Suomen Kulttuurirahasto /
Art Foundation of Finland, TAIKE / Center de diffusion artistique

 

Admission: shortly before the start of the performance

Moderation: Jana Heinicke & René Marik

Logo Puppetry SlamEin neues Format bei NO STRINGS ATTACHED 

Nach einem furiosen Auftakt in Berlin kommt der Puppetry Slam moderiert von Jana Heinicke und René Marik zum ersten Mal nach Mainz. Den Poetry Slam kennt mittlerweile jeder. Aber ein Puppetry Slam – was ist das eigentlich?

Jana Heinicke und René Marik mit RatteDas Prinzip ist ganz einfach: Ein Mensch, eine Puppe (oder ein Objekt) und sieben Minuten Zeit auf der Bühne. Erlaubt ist dabei alles, was mit Stimme, Körper und natürlich der Figur möglich ist. Die einzige Regel: Die gezeigten Nummern müssen selbstverfasst und in Eigenregie erarbeitet worden sein. Und wie bei den Poetry Slams entscheidet das Publikum, wer den Abend gewinnt.

 

Die zwei Finalisten des Ersten Puppetry Slam in Berlin kommen nach Mainz!

Clara Fritsche

 

Clara Fritsche, 20 Jahre alt, ebenfalls Ernst Busch-Studentin, lässt einen Eisbär mit Doktortitel auftreten, der über Geschwisterliebe referiert.

 

Marcel Kurzidim

 

Marcel Kurzidim, 24 Jahre alt, auch »M« genannt, kommt mit seiner rechten Hand (»K« genannt und ebenfalls 24).

 

 

Der erste Mainzer Puppetry Slam sucht noch TeilnehmerInnen! Mehr Informationen hier

Bewerbungen an:  kontakt@no-strings-attached.de