Puppentheater der Stadt Halle (Deutschland)

Die Schöne und das Biest

Puppentheater der Stadt Halle

Das Puppentheater Halle, gegründet 1954, ist ein städtisches Theater. Mit der Umgestaltung des Ensembles in den Jahren 1995/96 hat sich ein neuer, eigenwilliger Stil entwickelt: Eine besondere Form der Verknüpfung von Puppenspiel und Schauspiel ist zu einem - inzwischen mehrfach preisgekrönten Markenzeichen des Theaters geworden. Der Reiz dieser Form liegt in der Offenbarung der Mittel. Lust an Verwandlung, Spielfreude, Verführung, Überraschung, Demaskierung, Verfremdung, Zuspitzung machen ein Theater aus, in dem die Zeit nicht vergeht, sondern entsteht.

Die Schöne und das Biest

nach dem Märchen von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve

Der Schönen ist die Erfüllung heimlicher Wünsche versagt, dem Biest die Liebe. Ein Kaufmann, sein Schiff und eine Rose bringen eine Geschichte in Fahrt, ein Märchen, in dem sich die Schöne und das Biest begegnen können, um einander zu verwandeln.

Man darf sich nicht auf den ersten Eindruck verlassen – hinter jeder Maske kann ein anderes Gesicht lauern, in dieser Inszenierung im doppelten Sinn. Das Biest entpuppt sich dank der Liebe der Schönen zum Prinzen, und die Masken sind wichtigstes Utensil dieser Aufführung. Ein Märchen ganz ohne Kitsch und Pathos, mit verblüffend einfachen Mitteln in Szene gesetzt.

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