Lutz Großmann (Deutschland)

Kasper tot. Schluss mit lustig?

Mainzer Kammerspiele Dauer: ca. 60 Minuten mit Pause

Lutz Großmann

Lutz Großmanns „Kasper tot. Schluss mit lustig?“ ist als Diplomarbeit am Fachbereich Puppenspielkunst der Ernst Busch-Hochschule in Berlin entstanden. Zuvor studierte Großmann Musik und Theater in Leipzig. In den letzten Jahren sammelte er unter anderem Erfahrungen auf einer Theaterforschungsreise durch Nepal und Indien und arbeitete als Puppenbauer an verschiedenen Projekten.

Kasper tot. Schluss mit lustig?

Tritratrallala- seid ihr alle da? So fingen in der guten alten Zeit die guten alten Kasperstücke an. Doch das war einmal, denn dunkle Gestalten haben sich zu einer furchtbaren Macht verbündet, die nur ein Ziel kennt: nie wieder Tritratrallala. Kasper ist in der Krise und dazu kinderlos, der König schimpft ihn einen asozialen Lump, der verantwortlich für die leeren Staatskassen ist. Dabei hat der Kasper mit Teufel und Tod gerade schon genug Probleme am Hals. Denn der Tod hat sich das Textbuch unter die Nägel gerissen und einfach alles ins Chaos gestürzt. Kann Kasper den Fluch des geschriebenen Wortes brechen? Kann er bald wieder Witze erzählen und die mit dem König anbandelnde Gretel zurückgewinnen? Kann er sein Leben retten? Oder ist tatsächlich Schluss mit lustig?

„Ein Schwindel erregendes, komisches Vexierspiel um Realität und Theater, um Handlung und Text, Literatur und Darstellung (…) mit kleinen, hinterhältigen Exkursen zu Philosophie und Tagespolitik, Theaterwirklichkeit und Psychoanalyse.“ (double, Januar ’08)

Spiel und Puppen: Lutz Großmann

Kommentare

^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.